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Fachwerksanierung Winsen/Aller

Der Hausschwamm ist am Fachwerk aufgetreten. Ein Sachverständiger hat mit der Bohrwiderstandsmessung den Befall überprüft und festgestellt, dass der Hausschwamm nur auf der Holzoberfläche gewachsen ist und max. 2 mm Holz an der Oberfläche zerstört sind.
Da der Hausschwamm sehr hitzeempfindlich ist (siehe auch www.hausschwamminfo.de), wurde das Holz mit der Mikrowelle erhitzt. Dabei trocknete das Holz und die angrenzenden Ausfachungen. Es wurden also alle Punkte erfüllt, dem Hausschwamm die Existenzgrundlage zu entziehen.
Die Schwelle des Fachwerks war zerstört und sollte nach der Sanierung ausgetauscht werden. Deshalb wurde sie nicht behandelt.
Die Ursache der Durchfeuchtung, eine innen angebrachte Wärmedämmung, wurde beseitigt und durch eine andere Dämmung ersetzt.

 

Zur Vorsorge hatte der Bauherr das Fachwerk entkernen lassen. Es bestätigte sich das Untersuchungsergebnis. Die Vertäfelung sollte an der Außenseite erhalten werden. Das ist ein typisches Anwendungsgebiet für die Mikrowelle  
Um die starke Wärmeabstrahlung zu verhindern, werden selbst im Sommer die Hölzer außen isoliert. 
Bei dieser Anwendung entsteht soviel Wärme, dass auch die Ausfachung getrocknet wird. 
Das Oberflächengeflecht des Hausschwamms wird hier abgetötet und das Holz zusätzlich getrocknet und erhitzt. Hier hat der sehr empfindliche Hausschwamm keine Chancen. 
Auich dieser Brüstungsriegel musste erhalten werden und wurde deshalb bekämpfend behandelt. 

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